Über mich
Mein Weg – Wie ich wurde, was ich heute bin
Nach meinem Studium arbeitete ich als Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH) im Einkauf der
Automobilindustrie. Die Vielseitigkeit des Berufs, der Kontakt mit Menschen und spannende
Dienstreisen bereiteten mir anfangs große Freude. Doch mit der Zeit und besonders nach der
Geburt meiner Kinder stellte ich fest, dass sich meine anspruchsvolle Tätigkeit als
Gruppenleiterin nur schwer mit meinem Familienleben vereinbaren ließ. Nach einer
herausfordernden Phase entschied ich mich dazu, einen neuen Weg einzuschlagen – einen,
der mir mehr Flexibilität bietet, mir ermöglicht, mit Menschen zu arbeiten und mich
gleichzeitig nicht in einen Strudel aus Stress und Druck zieht.
Nach reiflicher Überlegung begann ich eine Ausbildung zur Fachkosmetikerin und wagte den
Schritt in die Selbstständigkeit. Durch meine eigene Erfahrung mit Stress und dessen
Auswirkungen wuchs mein Interesse daran, Wege zur Stressbewältigung zu finden und zu
vermitteln. Ich las zahlreiche Fachbücher, probierte verschiedene Methoden aus und
entschied mich schließlich für eine einjährige Weiterbildung zur Entspannungstherapeutin.
Diese umfasste unter anderem Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung,
Stressmanagement und eine Ausbildung zur Burnout-Beraterin.
Je tiefer ich mich mit diesen Themen befasste, desto stärker zog mich die Welt der
Psychologie in ihren Bann. Schließlich begann ich eine Berufsausbildung zur
Psychologischen Beraterin an der Paracelsus Heilpraktikerschule in Erfurt, die ich
erfolgreich abschloss. Während dieser Zeit durfte ich wertvolle praktische Erfahrungen in
einer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie in einer
psychiatrischen Tagesklinik sammeln. Besonders prägend war für mich meine
Abschlussarbeit über das Thema „Krankheits- und Sterbebegleitung“.
Als Beratungsform in meiner Praxis habe ich mich für den systemischen Ansatz entschieden.
Während meiner Aus- und Weiterbildungen reifte in mir der Wunsch, mein Wissen und meine
Erfahrungen weiterzugeben. Besonders fiel mir auf, dass Menschen mit einer psychischen oder physischen Erkrankung gut betreut werden – ihre Angehörigen jedoch oft vergessen werden. Sie tragen die Last der Situation mit, erhalten jedoch selten die Unterstützung, die sie brauchen. Genau hier möchte ich ansetzen: Angehörige sollen bei mir den Raum und die Zeit bekommen, die
sie verdienen.
Mit meinem Angebot möchte ich Menschen begleiten, unterstützen und ihnen helfen, neue
Wege für sich zu entdecken. Denn manchmal braucht es nur einen kleinen Impuls, um wieder
Kraft zu schöpfen und gestärkt aus einer herausfordernden Situation hervorzugehen.
Ich freue mich darauf mit Ihnen zu arbeiten.